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Sonntag, 15. September 2024

Furioses Kino

 Das ist natürlich eine Frage zuerst, ob man Filme, in denen (im zweiten Teil des Klassikers lassen sich die Dialoge auf einen Bierdeckel schreiben) nicht viel geredet wird und endlose Actionsequenzen auf staubigen Landstraßen Kern sind, mag. Dann ist man entweder in der Welt von Max Rockatansky und Furiosa sowie den ganzen anderen Charaktären, etwa der liebliche Dementus oder Wez zu Hause. Im Unterschied zu anderen Filmen mit viel Action und Gewalt, gibt es hier Ebenen ohne Ende zu finden: Religion, Anarchie, Postapokalypse und eine große Portion Phantasie. Nämlich für all die Kostüme, Schminke und die Fahr- und Flugzeuge - wirklich bemerkenswert.

Furiosa - A Mad Max saga

Donnerstag, 4. August 2022

So oder anders

 Man könnte sich überlegen, ob die Frage, die man bei RCE 

von Sybille Berg
Ethnie: Mitteleuropa
Hobbys: Buchstaben
Technische Kenntnisse: ausreichend
Gesundheitszustand: Sport


stellen muss, die Frage nach dem OB oder nur mehr nach dem WANN ist. Bei ihr werden so viele aktuelle bzw. sogenannte Zufkunftsthemen verhandelt, dass einem schwindelig wird. Freilich mit geringem Tiefgang pro der dargestellten Personen. Aber wer will heute noch Tiefgang? Tiktokmäßig werden wir mit Fragmenten gefüttert, wo am Ende einer Wischsession nichts hängen bleibt. Bei Berg bleibt aber am Ende etwas hängen. Nämlich das dumpfe Gefühl, dass sie in ihrer Darstellung zumindest in Ansätzen recht hat. Interessant ist, dass die Menschen eigentlich trotzdem nur vom System "Kohle, Money, Geld" in ihre Miserien gedrängt werden. Worin sie aber vermutlich nicht recht hat, ist, dass sich der Mittelstand die lange angewöhnten Annehmlichkeiten abnehmen lässt, ohne auf die Barrikaden zu gehen. Annehmlichkeiten wie Urlaubsreisen, Auto, Eigenheim. Ob es wirklich gelingt, die Leute so hinzubiegen, dass sie das aufgeben und trotzdem weiter im Hamsterrad laufen: also alleine mit den ganzen Krisen (Klima, Pandemie, Energie,...) wird das nicht gehen. Was soll man in den sozialen Medien auch posten, wenn nicht den hundertsiebzigsten Stranurlaub. Man darf auch nicht außer acht lassen, dass das kapitalistische System die Masse als Konsumenten braucht. Dass die Reichen so viel konsumieren, dass es ausreicht, ist schwer vorstellbar. Und zum Schluss bleibt noch offen, ob es wirklich eine handvoll Jugendliche geben wird, die dann die Welt retten. Das sind dann vielleicht diejenigen, die nicht dauernd ins Handy schauen.

Sybille Berg: RCE #RemoteCodeExecution