Wen treffen wir denn da? Unseren alten Bekannten Piere Manzano, den wir seit Blackout nicht mehr gesehen haben. Wo treffen wir ihn? In Marc Elsbergs neuem Roman "Eden". In gewohnt Elberg'scher Manier hat er sich ein Thema vorgenommen, diesmal Artensterben und eine Reihe von Personen, Gute, Böser und die anderen darin verwickelt. Es ist aber keine reine Endzeitphantasie, sondern es gibt auch immer - ganz nach cui bono - jemanden, der davon profitiert. Die bösen Märkte sind es diesmal. Wie schlüssig das ganze dann insgesamt ist, kann man natürlich hinterfragen. Weil wo ist die Grenze, wo die kapitalistischen Institutionen Risse bekommen? Weil am Ende des Tages kann man vom Geld auch nicht abbeißen. Auf jeden Fall bekommt man spannende 760 Seiten, wo Elsberg, der doch schon fast 60 ist, sich auch überlegt, wie das alles in der virutellen Welt abgeht. Interessant ist auch das Hippo Konzept und die Tatsache, dass die Leute immer so weiter machen wie bisher, solange es irgendwie geht.
Nicht umsonst einer meiner Lieblingsautoren - weiter so!
Marc Elsberg: Eden
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